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Wer hier in der Nordeifel die erste Buchenhecke gepflanzt hat, das ist natürlich nicht überliefert.

So viel aber ist sicher: Bereits während der Franzosenzeit zu Beginn des
19. Jahrhunderts ist auf den ersten (genauen) kartografischen Aufnahmen von Tranchot und Müffling ein dichtes Heckennetz zu erkennen. Die ältesten Stämme sind bis zu 250 Jahre alt.

Heute gibt es im Monschauer Land noch rund 900 Hausschutzhecken mit einer Mindesthöhe von drei Metern. Dazu kommen noch viele Kilometer Schutzhecken in der Feldflur. Wie eine grüne Mauer schützt eine hohe Hecke das Haus vor Sturm und heftigem Schneetreiben. 

Besonders ausgeprägt und gepflegt sind die Hecken unter anderem in Eicherscheid, Mützenich und Höfen. Die Hecken in den Dörfern und in den Feldfluren prägen das Landschaftsbild der Nordeifel. Empfehlenswert ist eine Wanderung über den „Höfener Heckenweg“.

Der etwa 5 Kilometer lange Rundwanderweg führt vom Nationalpark-Tor an Haushecken, Wiesen, Feldern und dem Eifel-Blick „Heckenland“ vorbei zurück zum Nationalpark-Tor, das täglich zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet ist.  Dort gibt es auch eine informative Broschüre über den „Höfener Heckenweg“.


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